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Der Berg ruft

Rolltreppen in Skigebieten sind echte Schwerarbeiter. Doch wie sind sie dort überhaupt hingekommen? Und wie können sie in einer Umgebung aus Schnee, Eis und Dreck verlässlich funktionieren?

Skifahrer und Snowboarder kommen am Stubaier Gletscher in Tirol voll auf ihre Kosten. Noch bevor man die Pisten überhaupt betritt, liefert die neue 3S Eisgratbahn - mit einer Länge von 4,7 km die längste Bahn ihrer Art in den Alpen - ein echtes WOW Erlebnis für jeden Besucher. In den Liftstationen sorgen die KONE Rolltreppen für Komfort und reibungslosen People Flow.

“Wir haben einige Angebote für dieses Projekt erhalten und hatten viele Meetings dazu, da wir nicht bloß ein Produkt kaufen wollten, sondern auch den entsprechenden Langzeit-Support und Kundenservice dazu,” so Andreas Kleinlercher, Seilbahndirektor Stubaier Gletscher. "Bei KONE wussten wir, wir sind in guten Händen.“

Herausforderung Projektlogistik

“Für das Projekt waren vier Rolltreppen notwendig: eine 18 Meter lange Rolltreppe in der Talstation, zwei Stück mit je 15 Metern in der Mittelstation und eine 11 Meter lange Rolltreppe in der Bergstation,“ erklärt Florian Strele, Verkäufer am Standort Tirol.

“Stellen Sie sich vor, wie groß die einzelnen Teile sind! Die vier Rolltreppen wiegen gesamt rund 37 Tonnen, die erst einmal zur Baustelle transportiert werden müssen.“

Vor allem für die Anlieferung zur Mittel- und Bergstation erforderte dies einiges an Geschick in der Projektlogistik. Die Stationen befinden sich nahe eines geschützten Naturgebiets, mit nur einem Weg nach oben: über eine steile, enge Bergstraße mit 30 Prozent Steigung und jeder Menge Kurven – und das ohne Wendemöglichkeit.

„Alle Teile mussten mit einem speziellen LKW für dieses Gelände angeliefert werden, und der Fahrer musste den Weg hinunter im Retourgang meistern!“ erzählt Strele.

Zudem war KONE bei diesem Großprojekt nicht der einzige Lieferant, der die enge Straße für Anlieferungen nutzen musste. Eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit den übrigen Zulieferern war daher von großer Wichtigkeit.

“Dank der Effizienz der KONE Mitarbeiter, und der professionellen Zusammenarbeit mit den anderen Vertragspartnern klappte alles reibungslos,” sagt Kleinlercher. „Es hat funktioniert, weil es ordentlich geplant wurde. Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist es sehr wichtig die einzelnen Projektphasen vorausschauend zu planen.“

Hart im Nehmen

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Neben den herausfordernden Bedingungen was die Logistik und Installation betrifft, mussten die Rolltreppen spezielle Herausforderungen erfüllen.

“Die Rolltreppen in den Skistationen müssen wirklich robust sein und in einem rauen Umfeld bestehen,“ erklärt Kleinlercher. „Wir haben rund eine Million Besucher pro Jahr. Diese Besucher tragen Schnee, Salz, kleine Steinchen, Gatsch und Dreck in die Stationen, und das ist natürlich nicht gut für die Rolltreppen. Daher benötigten wir ein gutes Produkt von herausragender Qualität. Das Hauptkriterium für die Rolltreppen war für uns ihre Langlebigkeit, gepaart mit einem guten technischen Support.“

Der KONE TravelMaster™ 120 eignet sich perfekt für diese Voraussetzungen. Das Nutzerverhalten muss zusätzlich bedacht werden, denn Wintersportler verhalten sich nicht wie Einkaufsgäste in einem Kaufhaus.

“Die Leute tragen Skischuhe und Stöcke, Ski und Snowboards. Mit all diesem Equipment ist es gar nicht so leicht sich zu bewegen,“ erklärt er.

Für reibungslosen People Flow am Berg

Das Mittragen der Sportausrüstung stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar. Ein Anliegen der KONE Mitarbeiter war es daher, die Rolltreppenfahrt reibungslos zu gestalten und die Geschwindigkeit der Rolltreppen entsprechend einzurichten.

“Wenn eine Person die Rolltreppe betritt, läuft diese zuerst drei Stufen lang horizontal, bevor sie in die Schräglage übergeht. Genauso verhält es sich mit den letzten drei Stufen vor dem Ausstieg,“ so Strele. „Eine normale Rolltreppe hat üblicherweise 30 bis 35 Grad, doch die Rolltreppen im Skigebiet haben nur 27.3 Grad Schräglage um für die Sicherheit der Besucher zu sorgen.“

Kleinlercher unterstreicht wie wichtig es für die Besucher ist, sich bequem im Skigebiet bewegen zu können. Um Engpässe zu vermeiden, können die Rolltreppen verlangsamt und der Geschwindigkeit der Gondeln angepasst werden. Das System ist so beeindruckend, dass es in der Branche auf reges Interesse stößt.

“Ich muss schon sagen, dass der Wintersport am Stubaier Gletscher etwas Besonderes ist,” meint Kleinlercher. “Viele Vertreter der Seilbahnindustrie reisen an um sich das neue System anzusehen.“
Was sie zu sehen bekommen, sind Seilbahnen und Rolltreppen, die perfekt aufeinander eingestellt sind.

“Manche Kollegen können es gar nicht glauben, und fragen uns, wie es möglich ist, hier Rolltreppen zu betreiben. Viele wollen ein ähnliches Projekt in der Zukunft realisieren. Die Leute haben ein gutes Gefühl, wenn sie die Produkte benutzen, und das ist sehr wichtig.“

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HERAUSFORDERUNGEN

  • Transport und Installation der Rolltreppen im alpinen Gebiet in Höhenlagen von bis zu 2,900 Metern
  • Berücksichtigung des anschließenden geschützten Naturgebiets
  • Fertigstellung des Projektes innerhalb von zwei Sommersaisonen
  • Eine Rolltreppenlösung zu finden, die Steine, Eis und Dreck aushält sowie Besucher samt ihrem Equipment sicher transportiert

LÖSUNGEN

  • Verwendung eines speziellen LKWs für das Gelände um das Equipment auf den Berg anliefern zu können
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Kunden für eine vorausschauende Planung und verlässliche Umsetzung, um die Einhaltung von Deadlines und Umweltvorgaben zu gewährleisten
  • Verwendung spezieller, langlebiger Materialien und Einbau zusätzlicher Sicherheitsfunktionen an den Rolltreppen

FAKTEN

  • Stubaier Gletscher: Das größte Gletscherskigebiet Österreichs
  • Gesamtgewicht der 4 Rolltreppen: 37 Tonnen
  • Fertigstellung: Oktober 2016

KONE LÖSUNGEN

  • 1 KONE TransitMaster™ 120 Rolltreppe in 1,695 m Höhe
  • 2 KONE Transit Master™ 120 Rolltreppen in 2,300 m Höhe
  • 1 KONE TransitMaster™ 120 Rolltreppe in 2,900 m Höhe

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