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Das Internet der Dinge auf dem Vormarsch

Die Entwicklungen rund um das Internet der Dinge (IoT) beschäftigen derzeit die Wirtschafts- und Technologiebranche. Unternehmen wie Humlegården in Stockholm übernehmen eine Vorreiterrolle, und verwenden die KONE 24/7 Connected Services um das Kundenerlebnis zu steigern.

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Wenn sich Unternehmen in Stockholm nach neuen Geschäfts- und Büroflächen umsehen, ist Humlegården Fastigheter Anlaufstelle Nummer 1. Humlegården ist Besitzer einiger der exklusivsten Gebäude der Stadt, entsprechend erwarten die Kunden nur das Beste. Probleme mit stillstehenden Aufzügen passen hier nicht ins Bild.

“Das ist eine unserer größten Herausforderungen,” erzählt Per Rosén, Head of Operations and Maintenance bei Humlegården Fastigheter. „Funktioniert ein Aufzug nicht erwartungsgemäß, reagieren unsere Mieter genervt und es kommt zu einer Problemsituation für uns. Stellen Sie sich ein Highclass-Gebäude mit nur einem Aufzug vor, und die Schwierigkeiten, wenn dieser stillsteht,“ sagt Rosén.

Zu Beginn des Jahres 2016 wandte sich Humlegården mit einer simplen aber herausfordernden Anfrage an KONE, erinnert sich Jaakko Kaivonen, Managing Director bei KONE Scandinavia. „Das Briefing seitens des Kunden war sehr klar: Keine ungeplanten Wartungsbesuche und keine Störungen mehr in Zukunft. Wir wollen intelligente Technologie einsetzen, um Vorfälle vorherzusehen bevor diese noch eintreten.“

Smarte Technologie optimal nutzen

Zur selben Zeit befanden sich die KONE 24/7 Connected Services gerade im frühen Entwicklungsstadium: ein System, dass sich die IBM Watson IoT Plattform zunutze macht, um Unmengen an Daten von Überwachungssensoren an Aufzugsanlagen in der Cloud zu analysieren, und so Anlagenprobleme vorherzusagen noch bevor diese passieren.

Humlegården war zu diesem Zeitpunkt bereits einer unserer Key Accounts seit über einem Jahrzehnt und immer schon interessiert an neuen Technologien und Lösungen. Diese Faktoren führten dazu, dass wir gemeinsam mit Humlegården und IBM, einen unserer ersten Pilotfälle für die KONE 24/7 Connected Services durchführen konnten.

Die traditionelle Aufzugswartung ist kalenderbasiert, wobei diverse Komponenten nach Erfahrungswerten und geschätzten Verschleißzeiten gewartet und getauscht werden. Der große Nachteil an dieser Herangehensweise ist natürlich, dass Aufzüge sich in der Realität nicht an Schätzungswerte halten.

Nach dem neuen Denkansatz werden über Sensoren Unmengen an Daten gesammelt und analysiert, um den Zustand jeder einzelnen Anlage nachvollziehen zu können. So werden Probleme noch entdeckt bevor sie tatsächlich eintreten, und Maßnahmen vorausschauend geplant und gesetzt, mit der minimalsten Betriebsstörung.

Für das Humlegården Projekt fingen wir an, die hochsensiblen Sensoren an Dutzenden Aufzugsanlagen anzubringen, und so über 200 Referenzdaten zu messen und gleichzeitig in Echtzeit an die 24/7 Connected Services Cloud zu senden. Dann erst fängt die richtige Arbeit an: aus der Menge an gesammelten Daten sinnvolle Muster herauszulesen.

IoT: Die Revolution nimmt Fahrt auf

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“Das Internet der Dinge ist in aller Munde – man kann es fast schon als Modewort bezeichnen. Man verbindet Dinge mit der Cloud. Ich weiß nicht, ob das an sich schon aufregend ist. Man erhält Riesenmengen an Daten. Aber dann wird es spannend – wenn künstliche Intelligenz ins Spiel kommt, in unserem Falle in Form von IBM Watson,“ stellt er fest.

Mittels IBM’s Analysetool ist es uns möglich, sinnvolle und komplexe Muster aus dem Datenfluss herauszulesen, sagt Kaivonen. So wissen wir beispielsweise, wenn Komponente A bestimmte Schwingungen zeigt sobald die Temperatur in Komponente B um 0.5 Grad ansteigt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Komponente C in rund einer Woche eingehen wird. Diese und ähnliche Schlussfolgerungen erlauben es uns, Regeln abzuleiten und Wartungsanfragen zu generieren, wenn es notwendig wird.

Die Erfahrungen und Analysen aus diesem Projekt werden natürlich bei anderen Projekten ebenfalls angewandt, und zum Nutzen der Kunden kontinuierlich weiterentwickelt.

Rosén betrachtet diese selbstlernenden Systeme als die Zukunft der Immobilienverwaltung, vor allem in Schweden, wo Umweltbelange sehr hohe Priorität haben und somit das Energiesparen, indem man die Lebensdauer seiner Anlagen verlängert, ein Ziel ist.

Markus Huuskonen, KONE’s Head of Maintenance processes, bestätigt, dass die KONE 24/7 Connected Services mit steigenden Nutzerzahlen immer intelligenter und besser werden. „Wir verbessern uns die ganze Zeit über, und umso mehr Daten wir sammeln, desto besser wird diese digitale Lösung. Die Analysemaschine ist selbstlernend, und Vernetztheit wird in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen,“ sagt Huuskonen.

Das Humlegården Projekt jedenfalls stößt auf großes Interesse seitens anderer Immobilienverwalter in Schweden, die an vorausschauenden Wartungssystemen interessiert sind. „Die Idee stößt auf Kundenseite auf sehr viel Nachfrage,“ erzählt Kaivonen. „Wir verkaufen nicht länger nur eine Dienstleistung, sondern stattdessen Sicherheit, Verfügbarkeit und Maschinenlaufzeiten. Wir verkaufen wahren People Flow. Und ich denke diese Vision begeistert.“

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