Höher hinaus mit neuer KONE UltraRope™ -Aufzugsmaschinentechnologie

Juni 10, 2013

KONE, ein führendes, innovatives Unternehmen der Aufzugs- und Rolltreppenbranche, hat heute eine neue Aufzugstechnologie für Hochhäuser angekündigt, die die bisherigen Grenzen der Branche sprengt und so die bisher mögliche maximale Förderhöhe auf bis zu einen Kilometer verdoppelt. KONE UltraRope™ ist eine völlig neue Aufzugsmaschinentechnologie, die die Nachteile herkömmlicher Stahlseile eliminiert und im Hochhausbau eine Welt neuer Möglichkeiten eröffnet. Ein nicht unwichtiger Aspekt, wenn man bedenkt, dass es immer mehr Menschen in die Städte zieht.

Da KONE UltraRope aus einem Kohlefaserkern mit einer einzigartigen High-Friction Coating (HFC) -Beschichtung besteht und deshalb extrem leicht ist, lässt sich der Energieverbrauch von Hochhausaufzügen erheblich reduzieren. Durch das geringere Seilgewicht reduziert sich die zu bewegende Gesamtmasse des Aufzugs dramatisch. Die Gesamtmasse umfasst das Gewicht aller Teile, die sich während der Auf- und Abfahrt eines Aufzugs bewegen, einschließlich Aufzugsseilen, Kompensationsseilen, Gegengewicht, Aufzugskabine und Förderlast. Da die Seile einen erheblichen Teil des Gesamtgewichts der zu bewegenden Aufzugsmasse ausmachen, nehmen die Vorteile von KONE UltraRope mit zunehmender Förderhöhe exponential zu.

KONE UltraRope ist extrem stark und äußerst verschleiß- und abrasionsfest. Da Kohlefasern auf völlig anderen Frequenzen resonieren als Stahl und die meisten anderen Baumaterialien, reduziert UltraRope außerdem die Standzeiten des Aufzugs infolge von Gebäudeschwingungen. KONE UltraRope zeichnet sich durch eine außerordentlich lange Lebensdauer aus – mindestens doppelt so lang wie bei einem herkömmlichen Stahlseil – und erfordert dank seiner Spezialbeschichtung keine Schmierung bei der Wartung. Ein weiterer Vorteil also, was die Umweltauswirkung anbelangt.

Alles in allem ergibt sich daraus für Aufzugsfahrten in künftigen Hochhäusern eine beispiellose Ökoeffizienz, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit.

“Wir sind stolz darauf, eine Innovation präsentieren zu können, die das Aufzugssegment für die höchsten Gebäude der Welt revolutionieren wird. Die zahlreichen Vorteile von KONE UltraRope gegenüber herkömmlichen Aufzugsmaschinentechnologien sind unbestritten“, kommentiert KONE President und CEO Matti Alahuhta.

KONE UltraRope wurde von den KONE Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Finnland entwickelt und sowohl mit echten Aufzügen, als auch mit Hilfe von Laborsimulationen getestet. Die Innovation wird seit 2010 im weltweit höchsten Aufzugstestlabor im finnischen Tytyri praktisch erprobt, wo KONE unmittelbar neben einer Kalksteingrube über einen 300 Meter hohen unterirdischen Testschacht verfügt. Gemessen wurden dabei unter anderem Eigenschaften wie Zugfestigkeit, Biegefestigkeit und Materialalterung.

Die Urbanisierung trägt entscheidend zur Entwicklung der Städte und damit auch der Aufzugsbranche bei. Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in urbanen Räumen, und laut Schätzungen der UN werden bis 2050 sieben von zehn Menschen in Städten wohnen. Höhere Gebäude gelten als nachhaltige Antwort auf die Urbanisierung.

Tatsächlich hat die Anzahl hoher Gebäude in den vergangenen Jahren weltweit zugenommen. Außerdem werden die hohen Häuser immer höher. Laut des amerikanischen „Council on Tall Buildings and Urban Habitat“ (CTBUH) sind nahezu 600 Gebäude, die 200 Meter hoch sind oder höher, derzeit im Bau oder in der Planung in den nächsten Jahren gebaut zu werden. Heute gibt es bereits drei Gebäude, die die 500-Meter-Marke überschreiten, und es ist geplant noch weitere 20 solcher Gebäude in den nächsten Jahren zu bauen. Hinzu kommen aktuell noch etwa 3.000 Gebäude auf der Welt, die von einer Modernisierung mit KONE UltraRope profitieren könnten.

Positives Echo auf KONE UltraRope:

Antony Wood, Architekt und Geschäftsführer des Council for Tall Buildings and Urban Habitat (CTBUH)

„Das ist endlich mal eine Innovation, mit der sich die „ewige Schallmauer“ durchbrechen lässt, damit meine ich die Förderhöhe – etwa 500 m –, die ein einzelner Aufzug haben kann, bevor das Gewicht des Stahlseils zu groß wird. Man kann also ohne Übertreibung von einer revolutionären Wende sprechen. Das Gute daran ist jedoch, nicht allein die Möglichkeit größere Förderhöhen zu erreichen, sondern auch die größere Energie- und Materialeffizienz.“

Tom Dyckhoff, Architekturkritiker und Rundfunksprecher:

“Architektur ist sowohl eine Wissenschaft, als auch eine Kunst. Die größten Sprünge werden hier gemacht, wenn Fortschritte in einem der beiden Bereiche, den anderen mit vorantreiben. Dieser große Technologiesprung macht die Ansprüche deutlich, auf die die Architektur nun reagieren muss. Ich kann es kaum erwarten!"

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KONE IM ÜBERBLICK

KONE ist einer der weltweit führenden Aufzugs- und Rolltreppenhersteller. Das Unternehmen, das sich schon seit einem Jahrhundert engagiert für die Anforderungen seiner Kunden einsetzt, liefert branchenführende Aufzüge, Rolltreppen und automatische Türen sowie innovative Modernisierungs- und Wartungslösungen. Ziel von KONE ist es, für optimale People Flow®-Erfahrung zu sorgen, indem es Lösungen entwickelt und liefert, die es den Menschen ermöglichen, sich in einer zunehmend urbanen Lebenswelt reibungslos, komfortabel und ohne Wartezeiten innerhalb von Gebäuden zu bewegen. 2012 erwirtschaftete KONE mit rund 40.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 6,3 Milliarden EUR. Die B-Aktien des Unternehmens sind an der Börse von Helsinki (NASDAQ OMX Helsinki Ltd) notiert.

Pressekontakt in Österreich

Ing. Günter Baca
Direktor Marketing & Unternehmenskommunikation

KONE Aktiengesellschaft
Forchheimergasse 34

1230 Wien Tel: (01) 863 67 0
Fax: (01) 863 67 221

E-Mail: guenter.baca@kone.com

www.kone.at

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